Nächste AKS-Treffen

Liebe AKS’ler*innen und Interessierte,

wir treffen uns regelmäßig im Wechsel am 4. Dienstag oder 4. Mittwoch im Monat jeweils um 20 Uhr 

Die Termine des aks-Treffen fürs Jahr 2022:
Wir treffen uns aktuell nur online (Mi. 26.10. !!! / Mi. 23.11. / Di. 13.12.), wer mit dazu will schreibt uns einfach eine Email.

Wir haben unseren aks-Stammtisch wiederbelebt und Treffen uns nun immer am 3. Mittwoch im Monat 18:30 Uhr im Egon 54 (Egonstr. 54). Lockerer Austausch über alle Themen des Berufs und der Arbeitsbedingungen. Für Student*innen, Praktiker*innen, Dozent*innen aller (Hoch-)Schule. telegram

Veränderungen/Abweichungen von diesen Terminen werden spätestens einen Monat vorher hier auf der Homepage veröffentlicht und über den Newsletter publik gemacht.

Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen!

 

Neues aus dem Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg (Care Arbeit in Bewegung):

Lesung und Diskussion: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich – Die neue Klassenjustiz (Ronen Steinke)

Hörsaal KG III Raum 3219 (Uni Freiburg, Platz der Universität 3)
am Mittwoch 9.11. 19:00 Uhr

Der Rechtsstaat basiert unter anderem auf dem Versprechen, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. In der Realität sieht dies ganz anders aus. Die geltende Rechtsordnung begünstigt jene, die vermögend sind und benachteiligt gleichzeitig die, die wenig oder nichts haben. Unterschiedliche ökonomische Verhältnisse führen dazu, dass die Justiz den Menschen entsprechend dieser Ungleichheit unterschiedlich begegnet.

"Je prekärer die Lebensumstände, desto strenger entscheiden Richter"

Als kritische Jurist*innen (akj, Humanistische Union) und kritische Menschen aus der Sozialen Arbeit (aks) haben wir in unserer alltäglichen Arbeit immer wieder mit diesen Ungleichheiten (z.Bsp. Delikte die letztendlich Armut bestrafen) zu tun und den Klassencharakter des Justizsystems deutlich macht.

In seinem Buch zeigt Ronen Steinke die Klassenjustiz auf und thematisiert das Problem, dass die unterschiedliche Behandlung von Arm und Reich durch die Justiz immer noch sehr real ist und sogar zunimmt.

Offener Brief zur Rückkehr der Tarifweitergabe

An die lokale Presse und SuE-Beschäftigte,

Sehr geehrte Gemeinderät*innen,
Sehr geehrte Stadtverwaltung
Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,

positiv haben wir vernommen, dass die Stadt im nächsten Haushalt 2023/2024 einen Schritt zurück zu einer tariflichen Bezahlung, auch für die freien Träger*innen ermöglichen möchte.

Wir befürchten, dass die freien Träger*innen den Abschluss der TVöD SuE zum 01.07.2022 (Rückwirkend durch die Redaktionsverhandlungen), sowie die Steigerungen des TVöD Abschlusses 2020 momentan aus der „eigenen Tasche“ schultern müssten. Bis zum neuen Haushaltsbeschluss wären sie zum Beispiel gezwungen ca. 9 Monate die Zulagen von 130/180 Euro entweder vorzufinanzieren oder gar aus kleine Reserven zu bedienen. Dies wäre eine Grobfahrlässigkeit, die einige Träger*innen sogar existenziell bedrohen würden.

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Fragen und Antworten zu Housing First

Wir, die AG Housing First des Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (Kurz: AKS) hat sich in Theorie und Praxis mit dem derzeitigen Wohnungslosenhilfesystem sowie dem Housing First Konzept beschäftigt. Daraus ist dieses Fragen- und Antworten Format entstanden. Hier haben wir die wichtigsten Fragen zu Housing First sowie dem derzeitigen Hilfesystem beantwortet. Unser Ziel ist es, die (Fach-) Öffentlichkeit über Housing First zu informieren, eine Diskussion über Sinn und Zweck des derzeitigen Hilfesystems für wohnungslose Menschen in Gang zu bringen und das Menschenrecht auf Wohnen in den Fokus der Debatte zu stellen.

Fragen und Antworten zu Housing First als .pdf | Sonderseite


Unsere Forderungen sind:

• Wohnen nicht als Fähigkeit, sondern als Menschenrecht anzuerkennen!
• Bezahlbare, ökologisch und demokratisch verwaltete Wohnungen für alle!
• Die Beendigung der profitorientierten Mietpolitik!
• Sozialen Mietwohnungsbau statt Eigentumsförderung!
• Einen Stopp von Zwangsräumungen!
• Die Beseitigung von Wohnungsleerstand!
• Den Schutz von Bestandswohnungen!
• Mietendeckelung, Mietpreisbindung und Vergesellschaftung von Wohnraum!
• Städtischen Druck auf Land und Bund für eine soziale Wohnpolitik!
• Hilfe zum Wohnen und zur Wohnraumsicherung in Form einer flächendeckenden Umsetzung von Housing First in Freiburg!

Offener Brief: Armut darf nicht bestraft werden!

Am Beispiel „Fahren ohne Fahrschein“ will der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (aks Freiburg) hier eine Form der Armutsbestrafung zum Thema machen. Mit der Debatte um das 9€-Ticket ist die soziale Dimension um das Thema Mobilität angeschnitten. Zusätzlich erhält das Thema Brisanz nach über 2 Jahren Corona und Preissteigerungen die besonders arme Menschen trifft, Regelsätze die seit Jahren viel zu niedrig sind. Darüber hinaus werden, nach zeitweisem aussetzen, wieder Ersatzfreiheitsstrafen vollstreckt und auch die Knäste in Freiburg füllen sich wieder mit „Armutsdelikten“. pdf

RDL | Armut darf nicht bestraft werden!AKS Freiburg fordert Straftatbestand des „Fahrens ohne Fahrschein“ zu streichen und 0 Euro Sozialticket (8.7.2022)

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AUDIOGUIDE über die Lebensrealitäten osteuropäischer Migrant:innen auf Freiburgs Straßen

Inspiriert von einem Info-Brief des AK Kritsche Soziale Arbeit und unserer eigenen Arbeit haben wir im Sommer 2021 Interviews mit Betroffenen, sowie Sozialarbeiter:innen geführt und das gesammelte Material in diesem Audioguide zusammen geführt. Dazu kommen generelle Hintergrundinformationen bzgl. Migration, Wohnungslosigkeit, Betteln, usw. die die Interviews ergänzen und einen ganzheitlichen Blick auf das Thema werfen sollen.

Dieser Audioguide möchte innerhalb von 6 Stationen rund um die Innenstadt Freiburgs ein paar Einblicke in die Lebensrealitäten rumänischer und bulgarischer Migrant:innen ermöglichen, die hier in Freiburg von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind.

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