Nächste AKS-Treffen

Liebe AKS’ler*innen und Interessierte,

wir treffen uns regelmäßig im Wechsel am 3. Dienstag oder 2. Mittwoch im Monat jeweils um 20 Uhr an der Katholischen Hochschule Freiburg (Haus 3 Raum 3103).

Die Termine des aks-Treffen fürs Jahr 2020:
Bei den Termine im 2. Halbjahr (Di. 15.09., Mi. 14.10., Di. 17.11., Mi. 09.12.) ist noch nicht klar ob wir uns physisch treffen können, oder eine online-Variante durchführen.

Veränderungen/Abweichungen von diesen Terminen werden spätestens einen Monat vorher hier auf der Homepage veröffentlicht und über den Newsletter publik gemacht.

aks-Stammtisch: findet immer mal wieder statt, Infos hier oder im Newsletter (im GEIER/BODEGA Belfortstraße 38)

Kollektive Fortbildung zum Thema „Organizing“ zusammen Organisieren lernen immer am 4. Mittwoch/Monat 19 Uhr 26.08. / 23.09. / 28.10. (findet so weit es die Lage zulässt wieder physisch und im Innenhof statt, schreibt eine Email für mehr Infos)

Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen!

aks-Newsletter 07/2020

Hallo kritische Soziale Arbeiter*innen,

bevor es in die Sommerferien geht, hier noch einen paar Infos von uns:

Treffen
Die kollektive Fortbildung zum Thema „Organizing“ zusammen Organisieren lernen findet am Mi. 22.07. 19 Uhr im grenzenlos (Adlerstr 12 Grether-Gelände) statt.

Diskussion
Empfehlen möchten wir euch zwei neue digitale Formate, die sich mit Sozialer Arbeit und Corona beschäftigen:
– Im Podcast ‚nah und distanziert‘ diskutieren die Podcaster*innen mit Sozialarbeitenden über die aktuellen Bedingungen und Herausforderungen von Sozialer Arbeit und sprechen mit ihnen über persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Zustände und ihre politischen Forderungen. http://nahunddistanziert.de/ oder auf https://www.youtube.com/results?search_query=%23nahunddistanziert
– Der Blog ‚SOZ PÄD CORONA‘ der Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft versammelt kurze Beiträge aus der Wissenschaft Sozialer Arbeit. Der Fokus liegt darin, sozialpädagogische Reflexionen über das, was geschieht sowie mögliche Gestaltungen bzw. Positionierungen der Sozialen Arbeit anzubieten. https://sozpaed-corona.de

Soziale Ungleichheit und Corona
Corona und ihre Folgen sind noch nicht ausgestanden, vieles wird wohl erst noch kommen. Analysen der Hans-Böckler-Stiftung und der Uniklink Düsseldorf und der AOK kommen zu dem Schluss, dass Corona sozial Benachteiligte härter trifft und die Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft bei niedrigerem Einkommen deutlich häufiger und hartnäckiger ist, aber auch die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement steigt je höher das Einkommen ist.
https://www.boeckler.de/pdf/pm_wsi_2020_07_10.pdf & https://www.labournet.de/politik/wipo/wipo-deb/wipo-all/soziale-ungleichheit-hierarchie-der-not-wer-unten-steht-leidet-mehr-die-corona-krise-verdeutlicht-und-verschaerft-die-soziale-ungleichheit/ & https://www.tagesschau.de/inland/corona-sozial-schwache-101.html
Eine Aufstockung der Sozialleistungen (Hartz IV und Co.) gibt es ja bis heute nicht. Stichwort #100EuroMehrSofort.

Zur Frage nach dem Zusammenhang von ‚sozialen Determinanten von Gesundheit in der Corona-Pandemie‘ verweisen die Kritischen Mediziner*innen Freiburg mit einer Mindmap die hier abzurufen ist: https://kritmedis.de/wp-content/uploads/2020/07/Endg%C3%BCltige-Version-Mind-Map.pdf

Der Armutsforscher Christoph Butterwegge warnt vor härteren Verteilungskämpfen in Folge der Coronakrise im Hinblick auf die Frage: Wer zahlt die Krise? https://www.neues-deutschland.de/artikel/1138212.corona-und-soziale-folgen-wer-zahlt-die-krise.html
Auf die Verteilungskämpfe sollten wir uns vorbereiten und uns jetzt inhaltlich und organisatorisch aufstellen. Denn sie werden kommen und wenn dem nichts entgegengestellt wird, wird es vielen (gerade auch den Menschen, mit denen wir arbeiten) noch schlechter gehen.
Da sei nochmal an den Zwischenruf: Systemrelevant? Nein! Systemtransformationsrelevant! https://akshamburg.wordpress.com/2020/06/13/ein-zwischenruf/ erinnert. Lasst uns eine solche „Systemtransformationsrelevanz“ erarbeiten, um nicht lediglich Abwehrkämpfe zu führen.
In diesem Zusammenhang der Hinweis auf die aktuelle Kampagne http:/hartzfacts.de. Sie will Schluss machen mit Vorurteilen und liefert Fakten. Denn eine gelungene Spaltung und Diffamierung ist die legitimatorische Grundlage, Menschen eine wirkliche Existenzsicherung vorzuenthalten. Und wie in allen Krisenzeiten sind es Bilder der ‚faule Griechen‘ oder von ‚Sozialtourismus‘, die Solidarität verhindern sollen.

Solidarität schaffen will Solidarity-City Freiburg. Der Zusammenschluss veröffentlicht aktuell regelmäßig thematische Newsletter. Bis jetzt sind drei zu den Themen erschienen: Gesundheit, Arbeitswelt und Corona sowie Wohnen und Corona erschienen. Sie können hier abgerufen werden: https://www.freiburger-forum.net/solidarity-city/solidarity-city-newsletter-in-zeiten-von-corona/ Weitere sind geplant zu: Polizei und Rassismus, Armut, Flucht und Migration, Pflege, Bildung, Kunst und Kultur, Umwelt und Klimaschutz, Rüstung

Soziale Berufe attraktiv, aber unterbezahlt
Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Familienministeriums zur Aufwertung von sozialen Berufen https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-726531.html Allerdings sind solche Studien das eine, etwas ganz anderes ist dagegen die konkrete Politik. So haben die kommunalen Arbeitgeber in der aktuellen Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst deutlich gemacht, dass sie keine Lohnerhöhungen bezahlen wollen.
https://ver-und-entsorgung.verdi.de/branchen/troed-2020/++co++ae979e34-b536-11ea-9375-001a4a160117
Nun geht es in dieser Auseinandersetzung um alle Beschäftigten bei Bund und Kommunen und nicht nur um den Sozial- und Erziehungsdienst. Trotzdem sind natürlich auch die Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen betroffen, deren Arbeitgeber den TVöD anwenden oder sich daran orientieren. Gerade wegen Corona und der aktuellen Debatte sollten wir jetzt für ein gesellschaftliche Aufwertung streiten, die übers symbolisches Beifall-Klatschen hinausgeht und sich auch in einer besseren Bezahlung zeigt.

Dazu gehört auch, wie die Social Media Kampagne #praktischpleite – für eine Verbesserung der Praktikumsbezahlung in der Sozialen Arbeit https://www.facebook.com/Junger.DBSH.Freiburg/ &https://www.instagram.com/jungerdbshfreiburg/ aufzeigt, bereits das Studium und die dazugehörige Kosten und Unterbezahlung im Praxissemester in den Blick zu nehmen!

aks-Newsletter 06/2020

Hallo kritische Soziale Arbeiter*innen,

die Termine des aks-Treffen fürs 2. Halbjahr (Di. 15.09., Mi. 14.10., Di. 17.11., Mi. 09.12.) ist noch nicht klar ob wir uns physisch treffen können, oder eine online-Variante durchführen, aber ihr könnt sie schon in den Kalender eintragen.

Kollektive Fortbildung zum Thema „Organizing“ zusammen Organisieren lernen immer am 4. Mittwoch/Monat 19 Uhr 24.06. / 22.07. (schreibt eine Email für mehr Infos)

Mit dem Sinken der Neuinfiziertenzahlen beginnt nun auch die Debatte darüber, wie mit den Folgen der aktuellen Krise umgegangen werden und wer für die Krise bezahlen soll. Spoiler: Wenn wir uns nicht organisieren, wird auch der Sozialbereich sicher mit dabei sein!  Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 4

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

auch wenn immer mehr Einschränkungen gelockert werden, zeichnet sich deutlich ab, dass uns die Corona-Pandemie noch längere Zeit beschäftigen wird. Die stufenweise Öffnung der Kitas und Schulen zeigt bei genauerer Betrachtung, wie viele Fragen und Probleme (meistens von Eltern und den Fachkräften) tatsächlich zu bewältigen sind. Von „Normalität“ kann hier keine Rede sein, mal davon abgesehen, dass wir die Vor-Corona-Normalität schon problematisch fanden.

Wir wollen mit diesem Newsletter wieder Stimmen aus der Sozialen Arbeit Gehör verschaffen, da die Soziale Arbeit nach wie vor in der Öffentlichkeit nur sehr begrenzt wahrgenommen wird. Um die Länge des Newsletters etwas zu reduzieren, haben wir die ausführlichen Berichte in einem PAD gesammelt und hier nur verlinkt. Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 3

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Corona bestimmt weiterhin maßgeblich die Tagesordnung. Medien berichten fast durchgängig über das Thema und konstant kommen Leute zu Wort, denen aus verschiedenen Gründen ein ‚Expert*innen-Status‘ zugestanden wird. Derweil finden Sozialarbeiter*innen und Adressat*innen Sozialer Arbeit als Expert*innen für die massiven gesellschaftlichen und lebensweltlichen Auswirkungen der Pandemie jedoch kaum Gehör. Auch ‚Hilfspakete‘ und ‚Rettungsschirme‘ erreichen längst nicht alle betroffenen Gruppen und Einrichtungen.

Wir haben den Eindruck, dass derzeit überall – im Kolleg*innenkreis, in Teams, in Austausch mit den Menschen, mit denen wir arbeiten – über die Pandemie und ihre Auswirkungen gesprochen und debattiert wird, dass aber kaum etwas davon ‚nach außen‘ dringt, breiter geteilt wird oder Gehör erlangt. Dies ist unserer Ansicht nach aber unbedingt notwendig: Um Erfahrungen und Strategien zu teilen und auch, um politisch aktiv werden und Forderungen stellen zu können! Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 2

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

nach wie vor ist das öffentliche Leben ziemlich eingeschränkt und die Soziale Arbeit findet unter völlig veränderten Rahmenbedingungen statt. Dasselbe gilt für die Arbeit im aks. Da es momentan keine Treffen oder Veranstaltungen gibt, bei denen wir uns austauschen können, wollen wir verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen.

So haben wir uns vorgenommen, 2 – 3 mal im Monat einen *Corona-Newsletter mit Blick auf die Situation in Freiburg und Umgebung* zu versenden. Bisher haben wir immer versucht, nur wenige Mails über den großen Info-Verteiler des aks zu versenden. Mit dem Newsletter erhöht sich die Anzahl der versendeten Mails etwas. Deshalb unsere Bitte: *Gebt uns Rückmeldung per Mail, wenn Ihr den Corona-Newsletter nicht erhalten möchtet.* Gegebenenfalls richten wir dann einen separaten Corona-Verteiler ein. Weiterlesen