Nächste AKS-Treffen

Liebe AKS’ler*innen und Interessierte,

wir treffen uns regelmäßig im Wechsel am 3. Dienstag oder 2. Mittwoch im Monat jeweils um 20 Uhr an der Katholischen Hochschule Freiburg (Haus 3 Raum 3103).

Die Termine des aks-Treffen fürs Jahr 2021:
Wir treffen uns aktuell nur online (Mi. 09.06./ Di. 20.07.), wer mit dazu will schreibt uns einfach eine Email.

Veränderungen/Abweichungen von diesen Terminen werden spätestens einen Monat vorher hier auf der Homepage veröffentlicht und über den Newsletter publik gemacht.

aks-Stammtisch: findet immer mal wieder statt, Infos hier oder im Newsletter (im GEIER/BODEGA Belfortstraße 38)

Kollektive Fortbildung zum Thema „Organizing“ zusammen Organisieren lernen haben wir nun beendet. Das Buch ist zu empfehlen. Wir werden da in irgendeiner einer Form weiter machen! Infos folgen.

Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen!

(19. Mai) Online-Vortrag und Diskussion für Fachleute, Betroffene und Interessierte zu „Housing First“





hiermit laden wir Sie und Euch zu unten beschriebenem Vortrag ein, Details zum Ablauf verschicken wir in einer Mail Anfang Mai.

Vorträge zu Theorie und Praxis von:

Susanne Gerull, Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit,
Alice Salomon Hochschule, Berlin und

Sozialarbeiter*innen des ZuHAuSE-Projekt II (EHAP) – „Zusammen Leben –
Housing First“, Diakonie Gießen


mit anschließender Diskussion am

MITTWOCH 19. MAI 2021 VON 18 – 20 UHR

Ablauf:

  • „Prinzipien des Ansatzes ‚Housing First'“ – *Impulsvortrag von Susanne Gerull (Professorin für Theorie und Praxis Sozialer Arbeit, Alice Salomon Hochschule Berlin und Projektleiterin der Evaluation zweier Housing First Projekte in Berlin).
  • „’Housing First‘ in der Praxis – Erfahrungen aus dem Housing First Projekt in Gießen“ – Impulsvortrag von Sozialarbeitenden von „Zusammen Leben – Housing First“, ZuHAuSe-Projekt II (EHAP), Diakonie Gießen
  • Diskussion – Wir wollen kritisch und konstruktiv mit Euch und Ihnen ins Gespräch kommen: Zu „Housing First“ generell, aber auch spezifisch zu Freiburg. Welche Chancen bietet „Housing First“ für den Freiburger Kontext? Wo liegen Herausforderungen und Schwierigkeiten? Bietet der Ansatz eine Perspektive und wenn ja, wie sähen Wege zur Umsetzung aus?

Nach dem Tod einer obdachlosen Frau im Stadtgarten und einem Corona-Ausbruch in der hiesigen Notunterkunft „OASE“ (deren Namensgebung wir nach wie vor für eine zynische Wahl halten), aufgrund dessen ein Mann an den Folgen von Covid-19 verstarb, nahm die Debatte zur Notwendigkeit der Reformation des Wohnungslosenhilfesystems in Freiburg an Fahrt auf.

Wir sehen nach wie vor einen dringenden Veränderungs- und Reformationsbedarf und möchten durch unsere Online-Veranstaltung mit Vorträgen von Forscher*innen und Fachkräften informieren und das Modell _Housing First_ als wichtigen Ansatz zur Verbesserung der Situation der zahlreichen wohnungs- und obdachlosen Menschen in Freiburg vorstellen.

Der Ansatz zielt auf eine möglichst schnelle Integration wohnungsloser Menschen (mit multikomplexen Problemlagen) in dauerhaften Wohnraum und hat sich in zahlreichen Ländern – und mehreren deutschen Städten – als erfolgreich erwiesen.

Mit der Online-Veranstaltung zum _Housing First_-Ansatz möchten wir Aufmerksamkeit für die Situation wohnungsloser Menschen in Freiburg generieren. Wir möchten Raum für Austausch von Betroffenen, politischen Akteur*innen und Fachkräften schaffen und einen konstruktiven und konkreten Beitrag zur Debatte um notwendige Reformen leisten.
Besonders freuen wir uns über die Teilnahme und Beiträge von Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind.

Ist der Ansatz Housing First eine Perspektive zur Verbesserung der Situation wohnungsloser Menschen in einer kleinen Großstadt wie Freiburg? Und falls ja, wie können wir das Modell für Freiburg umsetzen?

Diesen Fragen wollen wir in dieser Veranstaltung nachgehen und laden Sie/Euch dazu herzlich ein.

Link zur Veranstaltung auf Anfrage per Mail an aks-freiburg@gmx.de

Email-Aktion an den Gemeinderat: Nicht auf unserem Rücken! Gegen die Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich

Hallo,
super, dass ihr am Montag (22.03) alle so zahlreich und diskussionswütig da wart.


Das Kürzungsprogramm kommt, außer es passiert bis zum 27.4. noch etwas überraschendes.
SPD, CDU, Grüne, Jupi, FDP und noAfD in Freiburg finden, dass die Care-Beschäftigten die Corona-Krisenkosten zu zahlen haben. Damit dürfte allen klar sein: Klatschen war gestern! Wir wollen aber nicht klein beigeben, sondern an dem Thema dranbleiben.


Aber erst mal ein paar Infos:
Eine Presseübersicht zu unserem „Offener Brief für die Weitergabe der Tariferhöhung an die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst“ findet sich hier:
-rdl.de | Kundgebung vor dem Hauptauschuss am Bürgerhaus Zähringen in Freiburg. Keine Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich (23.03.2021)
– BZ | Freiburgs Finanzbürgermeister blickt besorgt auf explodierende Schulden (23.03.2021)
„Die Tarifsteigerungen werden wie von der Verwaltung vorgeschlagen nicht im Personaletat eingeplant, sondern sind irgendwie zu kompensieren.“

Wie geht es jetzt weiter?
Am 27.4. ist die letzte Lesung für den Haushalt und wir wollen im Vorfeld noch eine Email-Aktion machen, um dem Gemeinderat und der Verwaltung klar zu machen, was wir davon halten. Alle Infos (1. eine Liste von Mailadressen (.odt / .pdf) der Gemeinderät*innen und Fraktionen und 2. einen vorformulierten Text (.odt / .pdf), der gerne auch noch um ein paar persönliche Zeilen ergänzt werden kann) dazu findet ihr hier verlinkt oder hier unten. Also nun fleißig Emails schreiben.

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Eine andere Flüchtlingsaufnahme ist möglich!

In dieser Broschüre informieren wir über wesentliche Aspekte, die für die Evaluation der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Asylsuchende in Freiburg im April 2021 wichtig sind.

Broschüre | Weitere Informationen hier und hier | Die Informationen richten sich an Herrn Oberbürgermeister Martin Horn, Herrn Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aller Fraktionen, Mitglieder des Migrationsausschusses, an den Migrationsbeirat, das Amt für Migration und Integration, verantwortliche Personen in der Verwaltung und auch an interessierte Personen der Zivilgesellschaft.

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PM: Beschäftigte wehren sich: Nicht auf unserem Rücken! Kundgebung gegen die geplanten Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich

Beschäftigte wehren sich: Nicht auf unserem Rücken!

Kundgebung gegen die geplanten Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich

22. März 2021 | 14:15 Uhr | Bürgerhaus Zähringen

Im ersten Lockdown wurde noch geklatscht und viele Sonntagsreden wurden gehalten. Aber mit ihren aktuellen Kürzungsplänen zeigt die Freiburger Stadtverwaltung, was der Sozial- und Erziehungsbereich wirklich wert ist.

Der Vorschlag liegt auf dem Tisch: Die aktuellen Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst sollen nicht über eine entsprechende Zuschusserhöhung an die freien Träger weitergegeben werden. Vielmehr soll der Zuschuss auf dem Niveau von 2020 eingefroren werden. Da die meisten Träger sich großteils oder ausschließlich über Zuschüsse finanzieren, hat dieser Vorschlag verheerende Konsequenzen für uns Beschäftigte.

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Kundgebung: Nicht auf unserem Rücken! Keine Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich!

  • 22. März 2021 | 14:15 Uhr | Bürgerhaus Zähringen

Die Freiburger Stadtverwaltung mitsamt erstem Bürgermeister Ulrich von Kirchbach plant aktuell, die Lohnerhöhungen durch den letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst nicht an die freien Träger weiterzugeben. Da viele soziale Einrichtungen sich voll oder überwiegend durch die Zuschüsse der Stadt finanzieren, kommt dies einer Aufforderung gleich, die aktuelle moderate Lohnerhöhung nicht an uns Beschäftigte weiterzugeben. Entweder bekommen wir also keine Lohnerhöhung oder die Lohnerhöhung wird durch Stelleneinsparungen kompensiert – was für uns zu Arbeitsverdichtung und mehr Stress führen wird. Im Kita Bereich könnten die Mehrkosten auch von den Eltern eingefordert werden.

Die Weitergabe von Lohnerhöhungen war bisher fest etablierte Praxis. Durch diesen Vorstoß animiert die Stadtverwaltung Freiburg die freien Träger dazu, nicht mehr den Tariflohn zu zahlen und schwächt somit die ohnehin nicht stark ausgeprägte Tarifbindung in der ganzen Branche.

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