Nächste AKS-Treffen

Liebe AKS’ler*innen und Interessierte,

wir treffen uns regelmäßig im Wechsel am 4. Dienstag oder 4. Mittwoch im Monat jeweils um 20 Uhr 

Die Termine des aks-Treffen fürs Jahr 2022:
Wir treffen uns aktuell nur online ( Di. 26.07. / Mi. 28.09. / Di. 25.10. / Mi. 23.11. ), wer mit dazu will schreibt uns einfach eine Email.

Wir haben unseren aks-Stammtisch wiederbelebt und Treffen uns nun immer am 3. Mittwoch im Monat 18:30 Uhr im Egon 54 (Egonstr. 54). Lockerer Austausch über alle Themen des Berufs und der Arbeitsbedingungen. Für Student*innen, Praktiker*innen, Dozent*innen aller (Hoch-)Schule. telegram

Veränderungen/Abweichungen von diesen Terminen werden spätestens einen Monat vorher hier auf der Homepage veröffentlicht und über den Newsletter publik gemacht.

Neue Gesichter sind jederzeit herzlich willkommen!

 

Neues aus dem Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg (Care Arbeit in Bewegung):

Fragen und Antworten zu Housing First

Wir, die AG Housing First des Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (Kurz: AKS) hat sich in Theorie und Praxis mit dem derzeitigen Wohnungslosenhilfesystem sowie dem Housing First Konzept beschäftigt. Daraus ist dieses Fragen- und Antworten Format entstanden. Hier haben wir die wichtigsten Fragen zu Housing First sowie dem derzeitigen Hilfesystem beantwortet. Unser Ziel ist es, die (Fach-) Öffentlichkeit über Housing First zu informieren, eine Diskussion über Sinn und Zweck des derzeitigen Hilfesystems für wohnungslose Menschen in Gang zu bringen und das Menschenrecht auf Wohnen in den Fokus der Debatte zu stellen.

Fragen und Antworten zu Housing First als .pdf | Sonderseite


Unsere Forderungen sind:

• Wohnen nicht als Fähigkeit, sondern als Menschenrecht anzuerkennen!
• Bezahlbare, ökologisch und demokratisch verwaltete Wohnungen für alle!
• Die Beendigung der profitorientierten Mietpolitik!
• Sozialen Mietwohnungsbau statt Eigentumsförderung!
• Einen Stopp von Zwangsräumungen!
• Die Beseitigung von Wohnungsleerstand!
• Den Schutz von Bestandswohnungen!
• Mietendeckelung, Mietpreisbindung und Vergesellschaftung von Wohnraum!
• Städtischen Druck auf Land und Bund für eine soziale Wohnpolitik!
• Hilfe zum Wohnen und zur Wohnraumsicherung in Form einer flächendeckenden Umsetzung von Housing First in Freiburg!

Offener Brief: Armut darf nicht bestraft werden!

Am Beispiel „Fahren ohne Fahrschein“ will der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (aks Freiburg) hier eine Form der Armutsbestrafung zum Thema machen. Mit der Debatte um das 9€-Ticket ist die soziale Dimension um das Thema Mobilität angeschnitten. Zusätzlich erhält das Thema Brisanz nach über 2 Jahren Corona und Preissteigerungen die besonders arme Menschen trifft, Regelsätze die seit Jahren viel zu niedrig sind. Darüber hinaus werden, nach zeitweisem aussetzen, wieder Ersatzfreiheitsstrafen vollstreckt und auch die Knäste in Freiburg füllen sich wieder mit „Armutsdelikten“.

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AUDIOGUIDE über die Lebensrealitäten osteuropäischer Migrant:innen auf Freiburgs Straßen

Inspiriert von einem Info-Brief des AK Kritsche Soziale Arbeit und unserer eigenen Arbeit haben wir im Sommer 2021 Interviews mit Betroffenen, sowie Sozialarbeiter:innen geführt und das gesammelte Material in diesem Audioguide zusammen geführt. Dazu kommen generelle Hintergrundinformationen bzgl. Migration, Wohnungslosigkeit, Betteln, usw. die die Interviews ergänzen und einen ganzheitlichen Blick auf das Thema werfen sollen.

Dieser Audioguide möchte innerhalb von 6 Stationen rund um die Innenstadt Freiburgs ein paar Einblicke in die Lebensrealitäten rumänischer und bulgarischer Migrant:innen ermöglichen, die hier in Freiburg von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind.

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12.05. SuE-Streik

am Donnerstag den 12.05. wird wieder im Sozial- und Erziehungsdienst gestreikt.

12.05. SuE-Streik

08:00 Kaffee im Gewerkschaftshaus
10:00 Treffpunkt
12:30 Interview mit Beschäftigten
12:45 Demo inkl. „weißer Block“ da am 12.5 Tag der Pflegenden ist Platz der Alten Synagoge
13:30 Kundgebung Platz der Alten Synagoge

AKTUELLES:

Unterschriften-Aktion

Wir als Unterzeichnende:

• fordern die Rücknahme des Sparbeschlusses des Gemeinderats Freiburg vom 05.04.2022
• unterstützen den Kampf der Gewerkschaften um Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst für verbesserte Arbeitsbedingungen und eine finanzielle Aufwertung
https://solibuendnissuefreiburg.files.wordpress.com/2022/04/sue-unterschriftenliste-2022.pdf

Fotoaktion des Solibündnis

Macht mit bei der Fotoaktion zum SuE Streik da. Schickt gerne noch eure, wir werden die Bilder fortlaufend veröffentlichen.
Sprecht mit euren Kolleg:innen und überlegt ob ihr euch beim Patrizipationsstreik beteiligen könnt.

nächste Soli-Bündnistreffen: 23.06. 19:30 Uhr | Treffen des Solibündnis SuE link per Mail sue.soli.freiburg@gmail.com

Wohnungen für alle!

Die derzeitige Wohnraumpolitik und die Wohnungslosenhilfe verhindern, dass alle Menschen eine Wohnung erhalten

Die existierenden Angebote und Einrichtungen der Freiburger Wohnungslosenhilfe bieten Menschen ohne Wohnung Unterstützung, machen sie jedoch nicht weniger wohnungslos. Die Vermittlung in Wohnraum findet kaum statt. Grund dafür ist der Mangel an angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Um den wenigen Wohnraum müssen wohnungslose Menschen konkurrieren. Das Hilfesystem reagiert mit Vergabekriterien. So müssen Personen, die auf das Hilfesystem angewiesen sind, vor dem Erhalt einer Wohnung ihre „Wohn-“ bzw. „Mietfähigkeit“ unter Beweis stellen. Diejenigen, die die geforderten Kriterien nicht erfüllen, erhalten auch nach Jahren nur schwer eine Wohnung. Für die Lösung dieser Problematik braucht es einen Paradigmenwechsel in der Wohnraumpolitik. Ein Bemühen der derzeitigen Wohnraumpolitik, Wohnungslosigkeit zu beseitigen, ist jedoch nicht zu erkennen. Anstatt strukturelle Ursachen von Wohnungslosigkeit zu bekämpfen, macht sie Betroffene für ihre Lage allein verantwortlich.

Fest steht: Gäbe es genügend Wohnraum für alle, müsste die Wohnungslosenhilfe nicht mehr auf fadenscheinige Konzepte wie das der „Mietfähigkeit“ zurückgreifen und könnte sich auf Hilfen zur Wohnraumsicherung konzentrieren.

Der Text gibt es hier auch als .pdf

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