Grenzen der Freizügigkeit?

Grenzen der Freizügigkeit? – „Armutsmigration“ in der EU und die Rolle und Herausforderungen von Sozialer Arbeit

Dienstag 22. Okt. 2013 20 Uhr
KH-Freiburg (Karlstraße 68) Haus 2 – Raum 2000
http://www.kh-freiburg.de

Referent/innen:
Dr. Elke Tießler-Marenda (Deutscher Caritasverband e.V.)
Stefan Kunz (Deutscher Caritasverband e.V.)
Prof. Nausikaa Schirilla (Kath. Hochschule Freiburg)

In der Vergangenheit zeichnete sich die „Festung Europa“ durch einen Abbau der Binnengrenzen und einer gleichzeitigen Verstärkung der Außengrenzen aus. Mit der ökonomischen Krise in Europa scheinen jedoch auch die Binnenverhältnisse der EU in Bewegung zu geraten.

Vor allem vor dem Hintergrund der ab dem 01.01.2014 geltenden Freizügigkeit für Bulgarien und Rumänien werden Horrorszenarien einer riesigen Welle von ArmutsmigrantInnen an die Wand gemalt  und die ungehinderte Mobilität innerhalb der EU massiv in Frage gestellt.

Gleichzeitig werden von der Bundesregierung europäische sozialpolitische Vereinbarungen außer Kraft gesetzt und EU-MigrantInnen auch in Freiburg mit Verweis auf die Politik der Bundesregierung sozialrechtliche Leistungen verweigert.

Gemeinsam mit Dr. Elke Tießler-Marenda und Stefan Kunz vom Deutschen Caritasverband sowie Prof. Nausikaa Schirilla wollen wir uns mit folgenden Aspekten auseinandersetzen:

  • In welcher Form wird die aktuelle Debatte über die EU-Armutsmigration geführt?
  • Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus?
  • Wie und in welchem Maße wirkt sich die EU-Armutsmigration tatsächlich aus?
  • Welche Rolle könnte hierbei Soziale Arbeit spielen?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene?
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