11.02.17. | Hilfe unter Protest!?

Soziale Arbeit zwischen individueller Fürsorge und struktureller Intervention

Vortrag und Workshops

mit Prof. Dr. Benjamin Benz, Evangelische Hochschule Bochum

Samstag 11. Februar 2017
14.00 – 17.30 Uhr
KH-Freiburg (Karlstraße 38) Haus 3 – Aula 3000

Ergänzung: Anmeldung ist nicht erforderlich, bringt eure Kolleg*innen mit!

Dokumentation der Veranstaltung

„Hilfe unter Protest“ ist ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Konzept, das sich im Spannungsfeld von konkreter Hilfe und professioneller Kritik an gesellschaftlichen Ursachen von Hilfsbedürftigkeit in einer bestimmten Weise positioniert.

„Einzelnen nicht zu helfen, wäre zynisch; gesellschaftliche Ursachen zu ignorieren, wäre unpolitisch!“ antwortet in diesem Sinne der Heidelberger Sozialarbeitswissenschaftler Albert Mühlum auf die Frage „Hat soziale Arbeit ein politisches Mandat?“ Auch die Diakonie Österreich hat „Hilfe unter Protest“ in ihrem Leitbild verankert.

„Hilfe unter Protest“ ist ein interessanter Ansatz für den Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit, weil mit diesem Konzept die politische Dimension des Alltagshandelns in der Sozialen Arbeit betont wird. Wir wollen uns gemeinsam über folgende Fragen austauschen und konkrete Schritte erarbeiten:

 

  • Was verbirgt sich hinter diesem Konzept?
  • In welchem Verhältnis stehen Hilfe und Protest?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es für dieses Konzept?
  • Welche Handlungsspielräume bestehen in der konkreten Sozialen Arbeit vor Ort?

Darüber hinaus bieten die Workshops die Möglichkeit zur Vernetzung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit (bisher geplante Themen: Hartz IV, Gemeinwesenarbeit, Migration, Jugend- und Familienhilfe…)

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Spende für die Verpflegung ist erwünscht.

Siehe auch: Soziale Arbeit: Emanzipation oder Repression? – „Hilfe unter Protest“

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