workshop: Widerständiges Handeln am Arbeitsplatz

Do. 9. Mai 19-21 Uhr
Büro für grenzenlose Solidarität (Grether-Gelände Adlerstr. 12) (.pdf)

Für viele Sozialarbeiter*innen steht das Geld nicht im Vordergrund. Trotzdem gilt: Professionelle Soziale Arbeit ist Lohnarbeit. Und Lohnarbeit bringt bestimmte Konflikte mit sich. Das fängt an mit der Frage „Wie werde ich bezahlt?“ und geht weiter mit der Organisation der Arbeit inklusive Arbeitsbelastung und Arbeitsverdichtung. Wer bestimmt darüber, wie ich arbeite? Oder was als Arbeitszeit zählt und was nicht? Wie gehen wir mit diesen Verhältnissen im Betrieb um? Weiterlesen

Werbeanzeigen

Buchvorstellung: Frei, Fair und Lebendig. Die Macht der Commons

23. Mai 2019 19:30 Uhr UNI Freiburg KG I Raum 1098

Frei, Fair und Lebendig.
Die subversive Kraft der Commons.
Silke Helfrich/ David Bollier, transcript Frühjahr 2019

Zusammen mit dem BauVEREIN – „Wem gehört die Stadt?“

Dieses Buch macht Mut. Es vereint ein Denken in Beziehungen mit einer neuen Art zu handeln. Das Ziel: eine freie, faire und lebendige Gesellschaft. Doch das Gewohnte hat sich tief eingegraben in unseren Köpfen, in unserem Alltag, in Markt und Staat. Weiterlesen

Stellungnahme zum aktuellen Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Stadt Freiburg

Für ein solidarisches & gewaltfreies Freiburg – für alle!

Stellungnahme von mehr als 30 Freiburger Gruppen und Einrichtungen

Stellungnahme | Im Oktober 2018 wurde in Freiburg eine Frau* durch mehrere Täter vergewaltigt. Erst neun Tage später gelangte der Vorfall bundesweit in die Schlagzeilen. Vorschnell wurden Forderungen nach Ausgangssperren für Geflüchtete oder Sicherheitsmaßnahmen zum “Schutz der deutschen Frau” laut: Die rassistisch aufgeladene Debatte nahm ihren Lauf. Die Tat und sexualisierte Gewalt an sich gerieten einmal mehr in den Hintergrund.
Zur gleichen Zeit wurden in Freiburg die ersten Austauschtreffen unter dem Titel “Antirassistischer Feminismus” organisiert. Unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen wollten den Vereinnahmungen und symbolpolitischen Maßnahmen widersprechen und andere, solidarische Ansätze sichtbar machen. Es war der Versuch der verschärften Sicherheitsdebatte einen Diskussionsraum entgegenzustellen, in dem eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex sexualisierte Gewalt möglich ist. Aus diesem Zusammenhang ist eine Stellungnahme entstanden – 33 Freiburger Gruppen haben sie unterschrieben.
Heute soll im Freiburger Gemeinderat eine Aufstockung des kommunalen Vollzugsdienst beschlossen werden. Zudem soll der Gemeinderat die bisherigen und geplanten Maßnahmen der “Sicherheitspartnerschaft Sicherer Alltag” mit dem Land “zustimmend zur Kenntnis nehmen”. Darin ist unter anderem die Ausweitung der Videoüberwachung (Einrichtung ab Mitte des Jahres), weitere Großrazzien (sog. Schwerpunktaktionen an speziellen Fahndungstagen) oder der Betrieb eines regionalen “Sonderstabs gefährliche Ausländer” im Regierungsbezirk Freiburg geregelt.
Damit ist diese Stellungnahme kein Nachruf auf ein einmaliges Problem. Es ist ein Aufruf, sich einer autoritärer werdenden Politik entgegenzustellen.
Für ein solidarisches und gewaltfreies Freiburg – für alle!

Aktion Bleiberecht Freiburg
i.A. “Bündnis Antirassistischer Feminismus”

aks Info im Juni

Hallo kritische Soziale Arbeiter*innen,

wir wollen euch auf den heute veröffentlichen Aufruf https://solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org hinweisen. Den wir auch als aks unterstützen: „Unsere Solidarität ist unteilbar – denn Migration und das Begehren nach einem guten Leben sind global, grenzenlos und universell. “
Der Aufruf kann hier https://solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org/support unterzeichnet werden.

Dazu passend gibt es morgen Dienstag (19.06.) auch eine Veranstaltung und ein Aufruf aus Österreich die das gleiche zum Thema hat.

Schaut auch unter aks-Infos eine Aufruf aus Österreich und den Rückblick auf die Veranstaltung Soziale Arbeit und Abschiebung.

Grüße vom aks Freiburg
https://aksfreiburg.wordpress.com Weiterlesen

Abschiebungen und Soziale Arbeit

Angesichts fortwährender Asylrechtsverschärfungen und steigendem Abschiebedruck wird in der Sozialen Arbeit vermehrt über Abschiebungen diskutiert. Diese Diskussion wollen wir weiter führen:
Was bedeuten die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Soziale Arbeit, und welche Handlungsmöglichkeiten haben Sozialarbeitende unter diesen Bedingungen angesichts drohender Abschiebungen? Die Beteiligung an Abschiebungen widerspricht dem professionellen Ethos.

7. Juni 20 Uhr, Universität Freiburg, HS 1221 KG I,
mit Sebastian Muy

Veranstalter: Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit (aks), Freiburger Forum

Mehr Infos zu Gewerkschaften und Berufsverbände gegen Abschiebungen unter Hintergrund -> „Material gegen Abschiebungen (aktiv gegen Abschiebungen und Ausgrenzungen)“

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Handlungsanleitungen bei drohenden Abschiebungen.