aks-Newsletter 06/2020

Hallo kritische Soziale Arbeiter*innen,

die Termine des aks-Treffen fürs 2. Halbjahr (Di. 15.09., Mi. 14.10., Di. 17.11., Mi. 09.12.) ist noch nicht klar ob wir uns physisch treffen können, oder eine online-Variante durchführen, aber ihr könnt sie schon in den Kalender eintragen.

Kollektive Fortbildung zum Thema „Organizing“ zusammen Organisieren lernen immer am 4. Mittwoch/Monat 19 Uhr 24.06. / 22.07. (schreibt eine Email für mehr Infos)

Mit dem Sinken der Neuinfiziertenzahlen beginnt nun auch die Debatte darüber, wie mit den Folgen der aktuellen Krise umgegangen werden und wer für die Krise bezahlen soll. Spoiler: Wenn wir uns nicht organisieren, wird auch der Sozialbereich sicher mit dabei sein!  Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 4

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

auch wenn immer mehr Einschränkungen gelockert werden, zeichnet sich deutlich ab, dass uns die Corona-Pandemie noch längere Zeit beschäftigen wird. Die stufenweise Öffnung der Kitas und Schulen zeigt bei genauerer Betrachtung, wie viele Fragen und Probleme (meistens von Eltern und den Fachkräften) tatsächlich zu bewältigen sind. Von „Normalität“ kann hier keine Rede sein, mal davon abgesehen, dass wir die Vor-Corona-Normalität schon problematisch fanden.

Wir wollen mit diesem Newsletter wieder Stimmen aus der Sozialen Arbeit Gehör verschaffen, da die Soziale Arbeit nach wie vor in der Öffentlichkeit nur sehr begrenzt wahrgenommen wird. Um die Länge des Newsletters etwas zu reduzieren, haben wir die ausführlichen Berichte in einem PAD gesammelt und hier nur verlinkt. Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 3

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Corona bestimmt weiterhin maßgeblich die Tagesordnung. Medien berichten fast durchgängig über das Thema und konstant kommen Leute zu Wort, denen aus verschiedenen Gründen ein ‚Expert*innen-Status‘ zugestanden wird. Derweil finden Sozialarbeiter*innen und Adressat*innen Sozialer Arbeit als Expert*innen für die massiven gesellschaftlichen und lebensweltlichen Auswirkungen der Pandemie jedoch kaum Gehör. Auch ‚Hilfspakete‘ und ‚Rettungsschirme‘ erreichen längst nicht alle betroffenen Gruppen und Einrichtungen.

Wir haben den Eindruck, dass derzeit überall – im Kolleg*innenkreis, in Teams, in Austausch mit den Menschen, mit denen wir arbeiten – über die Pandemie und ihre Auswirkungen gesprochen und debattiert wird, dass aber kaum etwas davon ‚nach außen‘ dringt, breiter geteilt wird oder Gehör erlangt. Dies ist unserer Ansicht nach aber unbedingt notwendig: Um Erfahrungen und Strategien zu teilen und auch, um politisch aktiv werden und Forderungen stellen zu können! Weiterlesen

aks-Corona-Newsletter Nr. 2

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

nach wie vor ist das öffentliche Leben ziemlich eingeschränkt und die Soziale Arbeit findet unter völlig veränderten Rahmenbedingungen statt. Dasselbe gilt für die Arbeit im aks. Da es momentan keine Treffen oder Veranstaltungen gibt, bei denen wir uns austauschen können, wollen wir verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen.

So haben wir uns vorgenommen, 2 – 3 mal im Monat einen *Corona-Newsletter mit Blick auf die Situation in Freiburg und Umgebung* zu versenden. Bisher haben wir immer versucht, nur wenige Mails über den großen Info-Verteiler des aks zu versenden. Mit dem Newsletter erhöht sich die Anzahl der versendeten Mails etwas. Deshalb unsere Bitte: *Gebt uns Rückmeldung per Mail, wenn Ihr den Corona-Newsletter nicht erhalten möchtet.* Gegebenenfalls richten wir dann einen separaten Corona-Verteiler ein. Weiterlesen

Soziale Arbeit – im Auftrag der Sicherheit unterwegs?

Diesen und weitere spannende Artikel findet ihr in der „Gefährliches Pflaster“ – Zeitung zur Sicherheitskritik (.pdf)

Im Gegensatz zur Repression scheint Soziale Arbeit ein positives Image zu haben. So sieht der Leiter des Freiburger Vollzugsdienstes (VD) sich und seine Kolleg*innen „ein wenig wie Sozialarbeiter“ bzw. als „Sozialarbeiter mit Durchgriffsmöglichkeit“ (beides 2018). Angesichts dieser etwas eigenwilligen Interpretation von Sozialer Arbeit will sich der „Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit“ (aks Freiburg) in aller Deutlichkeit von den Aussagen des VDs distanzieren und klarstellen: Soziale Arbeit setzt sich für Menschen ein und ergreift Position gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Stigmatisierung! Und wenn schon der Bedarf an Sozialer Arbeit im öffentlichen Raum durch den VD gesehen wird, sollte auch bedarfsgerecht Soziale Arbeit finanziert und eingerichtet werden anstatt die Ordnungsbehörde zur Sozialen Arbeit umzuschreiben. In der „Sicherheits“-Debatte ist zu beobachten, wie die Soziale Arbeit, im Speziellen die Straßensozialarbeit, vereinnahmt und zu einem wichtigen Teil des Sicherheitspakets (SIPA) gemacht wurde. Weiterlesen