AUDIOGUIDE über die Lebensrealitäten osteuropäischer Migrant:innen auf Freiburgs Straßen

Inspiriert von einem Info-Brief des AK Kritsche Soziale Arbeit und unserer eigenen Arbeit haben wir im Sommer 2021 Interviews mit Betroffenen, sowie Sozialarbeiter:innen geführt und das gesammelte Material in diesem Audioguide zusammen geführt. Dazu kommen generelle Hintergrundinformationen bzgl. Migration, Wohnungslosigkeit, Betteln, usw. die die Interviews ergänzen und einen ganzheitlichen Blick auf das Thema werfen sollen.

Dieser Audioguide möchte innerhalb von 6 Stationen rund um die Innenstadt Freiburgs ein paar Einblicke in die Lebensrealitäten rumänischer und bulgarischer Migrant:innen ermöglichen, die hier in Freiburg von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind.

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Die Steuern fließen, die Kürzungen im Sozialbereich sollen aber bleiben? Nicht mit uns!

Kundgebung vor der Gemeinderatssitzung
05.04.2022 | 15:00 Uhr | Bürgerhaus Zähringen (Lameystraße 2)

Im Frühjahr 2021 hat der Gemeinderat dem Drängen der Stadtverwaltung nachgegeben und beschlossen künftige Tariferhöhungen nicht mehr via Zuschusserhöhung an die freien Träger im Sozial- und Erziehungsbereich weiterzugeben. Zudem wurden die Gelder für die Tariferhöhung auch nicht an die Ämter der Stadt Freiburg und ihre Eigenbetriebe weitergegeben. Außerdem wurden in den Kindertageseinrichtungen die Verfügungszeiten (Arbeit, die nicht am Kind stattfindet) gekürzt. Begründet wurden alle diese Kürzungen mit angeblich drohenden Steuereinnahmeverlusten aufgrund der Corona-Pandemie.

Schon damals war es ein Skandal, dass ausgerechnet im, zu Anfang der Pandemie noch „beklatschten“, Sozial- und Erziehungsbereich gekürzt wird.
Nun aber verzeichnet die Stadt Freiburg Steuereinnahmen in Rekordhöhe! Für das Jahr 2021 sind es rund 54.000.000 € mehr als erwartet! Auch 2022 wird mit Mehrerträgen gerechnet! Und trotzdem wird vom Gemeinderat an den Kürzungen im Sozialbereich festgehalten.

Für uns Beschäftigte ist das mehr als unverständlich!
Kolleg:innen haben die Folgen dieser Politik ja schon eindrücklich beschrieben: Keine Lohnerhöhungen bei den freien Trägern – bei steigenden Lebenshaltungskosten – und Arbeitsverdichtung bei mehr Aufgaben. Gewisse Bereiche der Sozialarbeit und des Erziehungswesens werden auch durch den Ukraine-Krieg und die vielen Geflüchteten stärker benötigt als je zuvor.

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08.03. | SuE -Streik / internationaler feministischer Kampftag | Platz der Alten Synagoge

11:55 Uhr | „5 vor 12“ FEMINISTISCHE KÄMPFERISCHE MITTAGSPAUSE

Wir rufen Frauen, queere Menschen und Nicht-Tarifstreikberechtigte zur kämpferischen Mittagspause auf. Eine kämpferische (Mittags-)Pause ist kein Streik im formalen Sinne, also auch nicht rechtswidrig. Mit ihr erkämpfen wir uns zeitliche Freiräume um auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen und feministisch zu diskutieren.
Dies kann die Mittagspause aber auch ein anderer Moment sein, an dem wir Verpflichtungen und Routinen bewusst aussetzen. Indem wir jeweils politische Pausen einlegen und mit unseren Kolleg*innen ins Gespräch kommen.

WO: Am deinem Arbeitsplatz oder auf dem Platz der alten Synagoge (FR) mit Infoständen, Aktionen & Spielspaß für Kids.

12 Uhr | Care-Arbeit auf die Bühne!

BEZAHLTE UND UNBEZAHLTE SORGEARBEITER*INNEN AM MIC!
Care-Arbeiter*innen sprechen über ihre (un)bezahlte Sorgearbeit. Gemeinsam stehen wir für eine bedürfnisorientierte Gesellschaft ein, in der gegenseitige Fürsorge nicht in die Präkarität führt, sondern im Zentrum steht.

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Weg mit den Kürzungen im Sozialbereich!

Kundgebung vor der Gemeinderatssitzung | 14. Dezember | 15:30 | Bürgerhaus Zähringen (Lameystraße 2)

Wir rufen alle Beschäftigte des Sozial- und Erziehungswesens und alle Nutzer:innen der vielfältigen sozialen Infrastruktur auf, vor der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember um 15:30 Uhr ihren Protest mit uns auf die Straße zu tragen!

Im April 2021 hat eine Mehrheit des Freiburger Gemeinderates beschlossen die Tariferhöhungen nicht – wie sonst üblich – via Zuschusserhöhung an die freien Träger im Sozial- und Erziehungsbereich weiterzugeben. Zudem wurden auch die Gelder für die Tariferhöhung nicht an die Ämter der Stadt Freiburg und ihre Eigenbetriebe weitergegeben. Die Tariferhöhung selbst wurde den kommunalen Beschäftigten aber gewährt.

[siehe hier: 1 | 2 | 3 | 4]

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Einladung zur Gründung eines Solibündnisses für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE)

am Mo. 22. November 2021*
um 19.30 Uhr findet online statt (Schreibt uns eine Email wenn ihr den Link noch nicht habt)

Der SuE-Tarifvertrag ist zum Ende des Jahres gekündigt, ab Januar 2022 wird es in die Tarifauseinandersetzung zwischen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband gehen. Um diese Auseinandersetzung mitzugestalten und zu unterstützen, wollen wir gemeinsam mit engagierten Einzelpersonen und Initiativen ein Soli-Bündnis gründen. Mit vielfältigen Aktionen wollen wir Care Arbeit in Bewegung bringen. Hierzu gibt es schon einige Ideen, aber wir freuen uns auf mehr.

Wir wollen ein öffentliches Solidaritäts Bündnis für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und der Care-Bewegung in Freiburg ins Leben rufen. Bei uns soll jeder mitmachen können. Wir wollen Beschäftigte, Eltern, Gewerkschafterinnen, Studierende und viel andere zusammen bringen. Ob kreative Aktionen in der Innenstadt, Informationsveranstaltungen oder die konkrete Unterstützung eines möglichen Streiks: wir freuen uns auf jede*n die oder der mitmachen will!

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