Fragen und Antworten zu Housing First

Wir, die AG Housing First des Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (Kurz: AKS) hat sich in Theorie und Praxis mit dem derzeitigen Wohnungslosenhilfesystem sowie dem Housing First Konzept beschäftigt. Daraus ist dieses Fragen- und Antworten Format entstanden. Hier haben wir die wichtigsten Fragen zu Housing First sowie dem derzeitigen Hilfesystem beantwortet. Unser Ziel ist es, die (Fach-) Öffentlichkeit über Housing First zu informieren, eine Diskussion über Sinn und Zweck des derzeitigen Hilfesystems für wohnungslose Menschen in Gang zu bringen und das Menschenrecht auf Wohnen in den Fokus der Debatte zu stellen.

Fragen und Antworten zu Housing First als .pdf | Sonderseite


Unsere Forderungen sind:

• Wohnen nicht als Fähigkeit, sondern als Menschenrecht anzuerkennen!
• Bezahlbare, ökologisch und demokratisch verwaltete Wohnungen für alle!
• Die Beendigung der profitorientierten Mietpolitik!
• Sozialen Mietwohnungsbau statt Eigentumsförderung!
• Einen Stopp von Zwangsräumungen!
• Die Beseitigung von Wohnungsleerstand!
• Den Schutz von Bestandswohnungen!
• Mietendeckelung, Mietpreisbindung und Vergesellschaftung von Wohnraum!
• Städtischen Druck auf Land und Bund für eine soziale Wohnpolitik!
• Hilfe zum Wohnen und zur Wohnraumsicherung in Form einer flächendeckenden Umsetzung von Housing First in Freiburg!

Offener Brief: Armut darf nicht bestraft werden!

Am Beispiel „Fahren ohne Fahrschein“ will der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (aks Freiburg) hier eine Form der Armutsbestrafung zum Thema machen. Mit der Debatte um das 9€-Ticket ist die soziale Dimension um das Thema Mobilität angeschnitten. Zusätzlich erhält das Thema Brisanz nach über 2 Jahren Corona und Preissteigerungen die besonders arme Menschen trifft, Regelsätze die seit Jahren viel zu niedrig sind. Darüber hinaus werden, nach zeitweisem aussetzen, wieder Ersatzfreiheitsstrafen vollstreckt und auch die Knäste in Freiburg füllen sich wieder mit „Armutsdelikten“.

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AUDIOGUIDE über die Lebensrealitäten osteuropäischer Migrant:innen auf Freiburgs Straßen

Inspiriert von einem Info-Brief des AK Kritsche Soziale Arbeit und unserer eigenen Arbeit haben wir im Sommer 2021 Interviews mit Betroffenen, sowie Sozialarbeiter:innen geführt und das gesammelte Material in diesem Audioguide zusammen geführt. Dazu kommen generelle Hintergrundinformationen bzgl. Migration, Wohnungslosigkeit, Betteln, usw. die die Interviews ergänzen und einen ganzheitlichen Blick auf das Thema werfen sollen.

Dieser Audioguide möchte innerhalb von 6 Stationen rund um die Innenstadt Freiburgs ein paar Einblicke in die Lebensrealitäten rumänischer und bulgarischer Migrant:innen ermöglichen, die hier in Freiburg von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind.

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Bettellobby Freiburg – Armut statt Arme bekämpfen!

Netzwerk gegen die Diskriminierung von Menschen, die betteln

„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an, und der Arme sagte bleich: ‚Wär` ich nicht arm, wärst du nicht reich.’“

Bert Brecht

Wer wir sind?
Wir, der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (aks), wollen in Freiburg eine Bettellobby organisieren. Hintergründe sind die Situation bettelnder Menschen in Freiburg und die menschenverachtenden Diskussionen von lokalen Politiker:innen und weiteren Teilen der Öffentlichkeit.

www | aksfreiburg.wordpress.com
Email | aks-freiburg@aksfreiburg

Flyer Bettellobby Freiburg – Armut statt Arme bekämpfen! sw-pdf farbig-pdf (04.03.2022)

Billige Arbeitskraft erwünscht, Sichtbarkeit von Armut im öffentlichen Raum unerwünscht!

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Offener Brief zum Thema: Betteln in Freiburg

Offener Brief an die Freiburger Öffentlichkeit,
Presse, Sozialarbeiterinnen, Stadt Freiburg, Gemeinderätinnen und Oberbürgermeister Martin Horn,

„es ist wirklich erschreckend, welche Töne – auch bei uns in Freiburg – mittlerweile zu vernehmen sind. Wir werden Zeuge von Beleidigungen, Hetze und Hass.“ (Neujahrsansprache OB vom 15.01.2020) Bettelnden Menschen wird ihre Armut vorgeworfen. Sie werden in einem gemeinsamen Brief von sich organisierenden Geschäftstreibenden als „Banden“, „Belagerinnen“ und „Okkupiererinnen“ diffamiert und wir sind besorgt welche Maßnahmen die Stadt Freiburg ergreift, um sich „unattraktiv für Bettler*innen“ zu machen. „Solch hasserfüllte Sprache erschüttert uns. Gerade wenn wir uns vor Augen halten, wohin hasserfüllte Sprache früher oder später führt.“ (Neujahrsansprache OB)

„Wir werden bei uns in Freiburg auch weiterhin Menschen willkommen heißen. Wir werden uns auch künftig für Menschenrechte, Weltoffenheit und soziale Gerechtigkeit einsetzen.“ (Neujahrsansprache OB)
Um so wichtiger ist es hier, dass die Stadt Freiburg nicht Arme, sondern Armut als Problem sieht und bekämpft.

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